Abschlussfeier der Werkrealschule 2020

In den vergangenen Jahren war die Abschlussfeier der Prüflinge stets ein ganz besonderer Höhepunkt im Jahresverlauf unseres Schulverbunds. Hunderte von Gästen feierten dabei immer im festlich dekorierten Lokschuppen und genossen ein buntes Programm und ein reichhaltiges Catering. In diesem Jahr musste aufgrund der Corona-Regeln alles ganz anders sein – und doch wurde es eine sehr stimmige Veranstaltung mit all dem Dank, dem Lob und natürlich auch der Wehmut, die zu einem solchen Abschied gehört.

Getrennt in die einzelnen Schularten wurden die Zeugnisse in diesem Jahr  in Schichten auf dem Hof der Realschule überreicht. Die Stühle standen dabei natürlich im entsprechenden Abstand und anstelle der sonstigen Umarmungen und geschüttelten Hände, wurde in diesem Jahr mit dem Ellenbogen abgeklatscht. Dennoch tat es gut, dass sich alle noch einmal sehen und diesen besonderen Moment gemeinsam begehen konnten.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer personell reduzierten Schulband, in der sich insbesondere Egma-Luisa Moraru mit ihrem Gesang hervortat. Schulleiter Jörg Glückschalt ließ es sich natürlich nicht nehmen, den Absolventen einige Worte mit auf den Weg zu geben, ihnen und all jenen, die sie in den vergangenen Jahren begleitet hatten, zu danken und das Publikum mit der ein oder anderen Anekdote zu erfreuen.

Er selbst erfreute sich gemeinsam mit den Lehrkräften aus dem Heckental vor allem an den nun in den Zeugnissen dokumentierten Leistungen. So konnten in der Klasse 10 der Werkrealschule nun 42 Schülerinnen und Schüler ihren mittleren Bildungsabschluss in Empfang nehmen. Drei davon erhielten sogar einen Preis, weitere sechs eine Belobigung. Als Jahrgangsbeste wurde Eleni Venizelou mit einem Schnitt von 1,4 besonders gewürdigt.

Im Anschluss versammelten sich die neunten Klassen der Werkrealschule auf dem Schulhof. Insgesamt 72 Schülerinnen und Schüler erhielten dabei nach der Hauptschulabschlussprüfung ihre Zeugnisse. Zwölf Belobigungen und drei Preise zeigten auch hier, mit welchem Eifer in vielen Fällen die Prüfungen trotz der schwierigen Vorzeichen aufgrund der vorangegangenen Schulschließungen angegangen worden waren. Als Jahrgangsbeste konnte sich hier Reka Roka mit Schnitt von 1,6 auszeichnen.

Nach dem letzten Akkord der Schulband wurde noch ausgiebig die Gelegenheit genutzt, die Erinnerung fotografisch festzuhalten und sich in persönlichen Gesprächen voneinander zu verabschieden. Manch feuchte Augen zeigten dabei, dass viele eine sehr intensive Beziehung zur Schule und vor allem zu den Lehrerinnen und Lehrern gepflegt haben, die sie in all den Jahren nicht minder intensiv betreut, gefordert und gefördert haben. Nun beginnt für diese Absolventen ein neuer Lebensabschnitt, dennoch freuen auch wir als Schule uns natürlich immer über ein Wiedersehen und sind gespannt, wohin die sich nun trennenden Wege führen werden. Wir wünschen allen dabei viel Erfolg!