Skipping Hearts

Leider waren durch die Corona-Maßnahmen zuletzt viele sportliche Betätigungen der Kinder im privaten Bereich nicht mehr möglich. Umso mehr freuen wir uns, dass wir ihnen unter den entsprechenden Hygienebedingungen zumindest ein Stück weit die Bewegung ermöglichen können, die sie brauchen. Ein besonderes Angebot konnte dabei unsere Sportlehrerin Frau Trabler in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung E.V. organisieren.

Im Rahmen der sogenannten Skipping Hearts-Workshops durften sich unsere Drittklässler bei eiemn Training im Bereich Rope Skipping (sportliche Form des Seilspringens) ausprobieren. Rope Skipping eignet sich hervorragend, um Kindern eine gute sportmotorische Basis zu vermitteln. Im Team werden Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft, aber auch Koordination, Beweglichkeit und das Rhythmusgefühl verbessert.

Des Weiteren konnten die Kinder durch das Skipping Hearts-Programm etwas über ihr eigenes Herz erfahren. Schlägt mein Herz schneller, wenn ich springe? Was gehört auf mein Pausenbrot und warum ist es wichtig, auf eine gute Ernährung zu achten? Vor allem aber machte das Ganze nebenbei eine ganze Menge Spaß!

Anregungen für zuhause finden Sie hier: https://www.skippinghearts.de/fuer-zuhause

Weiterlesen: Skipping Hearts

Von draus vom Walde ...

Auch in diesem so besonderen Schuljahr hat es sich der Nikolaus nicht nehmen lassen, die Kinder im Heckental mit seinem Besuch zu erfreuen. Mit großen Augen und noch größerem Jubel wurde er in den einzelnen Klassen begrüßt. Nach der ein oder anderen Gedichtdarbietung öffnete der Nikolaus zunächst sein goldenes Buch - und, nachdem er sich überzeugt hatte, dass alle brav gewesen waren, auch seinen Gabensack. 

Endlich komplett - Wir begrüßen unsere Erstklässler!

Seit dem 19. September sind wir nun endlich komplett. Mit kleinen, familiären Aufnahmefeiern begrüßten wir unsere neuen Erstklässler im Heckental und am Rauhbuch.
Aufgrund der derzeitigen Beschränkungen war dabei zwar einiges anders als in den Jahren zuvor, aber die ABC-Schützen konnten dennoch im Rahmen ihrer Familien feierlich an unseren Schulen aufgenommen werden.
Ein herzlicher Dank hierfür gilt allen, die zu diesem tollen Start ins Schulleben beigetragen haben, seien es die beteiligten Lehrerinnen, die engagierten Eltern, die sich um die Bewirtung gekümmert hatten und vor allem natürlich die Kinder und deren Familien.
Wir wünschen allen Erstklässlern alles Gute auf ihrem Weg an unserer Schule und freuen uns schon auf all die gemeinsamen Erlebnisse!

Liebe Grüße aus unserer Grundschule!

Der Corona-Alltag aus der Sicht unseres Grundschulkollegiums

Die aktuelle Ausnahmesituation zwingt uns alle neue Wege zu gehen, ungeahnte Herausforderungen anzunehmen und - in unserer Funktion als Lehrkräfte - trotzdem den Anforderungen des Bildungsplans gerecht zu werden.
Als am Freitag, den 13. März 2020 unsere Kultusministerin Frau Dr. Eisenmann am Nachmittag bekannt gab, dass die Schulen in Baden-Württemberg bis zum 19.04.20 schließen werden, begann für uns Lehrerinnen, sowie für die Schulkinder und deren Eltern, nicht nur an der Grundschule im Heckental eine neue Zeitrechnung.
In gerade einmal zwei Tagen musste das Material für unsere Schüler für die kommenden 3 Wochen vorbereitet werden. Material, welches die Schüler weitgehend selbstständig bearbeiten können, wohlwissend, dass diese Kinder sehr unterschiedlich lernen und über teilweise deutlich unterschiedliche Lernvoraussetzungen verfügen. Im "normalen" Unterricht ist das für uns kein Problem. Es ist schließlich mit eine unserer zentralen Aufgaben, allen Kindern gerecht zu werden. Doch wie soll dies alles aus der Ferne geschehen?
Als das Materialpaket endlich geschnürt war und der letzte Schultag kam, mussten wir unsere Schüler, ihre Familien und nicht zuletzt uns selber in eine ungewohnte Zeit zu verabschieden. Die ersten Tage waren von unserer Seite von dem Bemühen um Organisation geprägt. Es mussten Email-Adresslisten erstellt und schrittweise ergänzt werden, Materialpakete an die Kinder, die bereits am Montag nicht mehr in der Schule waren, mussten ausgefahren werden und wir mussten uns für die Notbetreuung an unserer Schule bereit halten.
Auf Seiten der Kinder stellte sich schnell Ernüchterung ein, denn das vorgebliche "Feriengefühl" erwies sich schon bald als Trugschluss. Und bei einigen Eltern lagen sicherlich zunächstl die Nerven blank angesichts der Materialfülle, der neuen Herausforderung des Homeschoolings und vielleicht sogar den eigenen Sorgen um Beruf, Gesundheit und Familie. Bei den zahlreichen Telefongesprächen, die wir in den letzten Wochen mit den Eltern geführt haben, kamen diese Sorgen bis hin zu echten Existenzängsten immer wieder zum Tragen. Entsprechend dienten die Emails und Telefonate, in denen wir uns mit den Kindern und den Eltern austauschten, Fragen beantworteten, beim Lernen mit Ratschlägen unterstützten und uns bemühten, die Kinder weiter zu motivieren oft auch dazu. einfach mal ein offenes Ohr anzubieten.
Der ritualisierte Vormittag des Schulalltags, der allen Beteiligten des Schullebens einen Rahmen bietet, ist von heute auf morgen weggefallen. Es musste also nun eine neue Struktur/ein neuer Ablauf des Vormittags geschaffen werden. Dies mussten nun jedoch die Familien für sich regeln. Dafür gebührt natürlich den Eltern, die oft "nebenher" ihrem eigenen Beruf  nachgehen mussten, unser Respekt.
Wir als Lehrer haben währenddessen versucht zu helfen, wo es ging. Wir haben Erklärungen zu verschiedenen Themen nachgereicht, uns nach alternativen, für uns und die Eltern mögliche digitalen Lernwegen erkundigt, Apps eingerichtet und für die Schüler dann frei geschaltet, Lösungen der Lerninhalte an Kinder und Eltern versandt und zusätzliches, individuelles Material zur Verfügung gestellt. Aber auch außerunterrichtliche Themen waren für uns Lehrer wichtig. Wir wollten den Familien aufgezeigen, wie die Lernzeit zu Hause möglichst effizient gestaltet werden kann und haben ihnen zur Abwechslung Bewegungsspiele, Sportvideos oder auch Lieder auf Videoportalen empfohlen. Und das, während viele von uns gleichzeitig auch als Eltern mit dem "Homeschooling" unserer Kinder betraut waren.
Die Rückmeldungen der Familien, die wir in den letzten Wochen erhalten haben, lassen uns hoffen, dass es dann doch in vielen Fällen geklappt hat. Dafür danken wir ganz herzlich den Familien, die sich mit uns dieser Herausforderung gestellt haben. Gemeinsam haben wir sicherlich trotz der widrigen Umstände neue Wege erkundet und für die Kinder einiges erreicht. Wir wissen natürlich, dass wir erst dann wissen werden, wie weit die einzelnen Kinder gekommen sind, wenn wir uns alle in der Schule wiedersehen werden. Und auch, wenn wir leider noch nicht wissen, wann das sein wird, sind wir selbstverständlich darauf eingestellt, die vergangenen Wochen mit den Kindern entsprechend nachzubereiten.


Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien weiterhin viel Kraft und vor allem Gesundheit und freuen uns, unsere Klassen bald auch wieder persönlich begrüßen zu können.

Nun wünschen wir trotz der besonderen Situation allen ein wunderschönes Osterfest.

Das Grundschulkollegium